Ohne Filter – Folge 11

3:1 gegen Jordanien: Wie Österreich nach 28 Jahren wieder WM-Geschichte schrieb

Episodenbeschreibung

3:1 gegen Jordanien – der erste WM-Sieg seit 28 Jahren ist da, und es fühlte sich weniger nach Jubel als nach Erlösung an. Johnny und Harri melden sich direkt aus San Francisco: vom Fanmarsch im ausgewanderten Salzburger Lokal „Leopold“ über den Koloss der 49ers-Arena bis zum 28-Dollar-Bier und einem Karton Margaritas für 240 Dollar. Sie sprechen über Romano Schmids Traumtor, das aberkannte Handspiel, die starken Joker Wanner und Mukwelle – und darüber, warum eine WM einfach alles überstrahlt. Dazu: Harris Roadtrip geht weiter, 800 schnurgerade Kilometer durch Texas Richtung Dallas. Abonniere Ohne Filter und lass eine Bewertung da – vor dem Argentinien-Kracher hören wir uns wieder.

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#11 Romano Schmid und ein 28-Jahre-Moment

Das erwartet dich in der Folge

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    Österreichs erster WM-Sieg seit 28-Jahren

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    sterreichisches Fanlager in San Francisco: Salzburger Lokal "das Leopold"

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    Stimmungsbild vom Santa Clara Stadium

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    Erinnerungen an 1998, den bisher letzten WM-Sieg

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    Die Zukunft des Österreichischen Nationalteams

Transkript der Folge

Begrüßung und ein erlösender Auftakt

Johnny Hofer: Österreichs Auftakt in diese WM ist geschafft. Ein 3:1 wurde es am Ende gegen Jordanien. Es war ein richtig hartes Stück Arbeit, und genau über das alles wollen wir jetzt sprechen. Mit dabei ist natürlich auch wieder Harri Hofstetter. Servus! Harri, einige haben vor dieser Partie von einem vermeintlichen Pflichtsieg gesprochen – dass das aber überhaupt nicht so leicht war und davon im Vorfeld gar nichts auszugehen war, das haben wir dann über 90 Minuten gesehen und gespürt. Beziehungsweise waren es 100 Minuten, der Schiedsrichter hat ja eine satte Nachspielzeit gegeben. Wie hast du die Partie erlebt?

Harri Hofstätter: Servus, freut mich sehr. Wir haben ja nicht nur alle über einen Pflichtsieg geredet, es war in Wirklichkeit auch einer. Wenn man sich die Konstellation anschaut: Argentinien legt mit einem 3:0 vor, wir haben die nächste Partie gegen Argentinien, und das letzte Spiel gegen Algerien soll wirklich nicht das Entscheidungsspiel werden – das ist schon kompliziert genug. Insofern war es ein Pflichtsieg, und der ist am Ende auch verdient gelungen. Aber der Weg dorthin war hart, es war ein kompliziertes, schwieriges Stück Arbeit. Sie haben das aber souverän gelöst. Die Grundstimmung nach dem Spiel war nicht nur in der Mannschaft sehr erleichtert und fast erlöst, sondern auch unter den Fans. Es war weniger ausgelassene Freude als wirklich Erleichterung, dass der Auftakt gelungen ist und nicht in die Hose gegangen ist. Schon in den Tagen vor dem Spiel haben die Fans in San Francisco richtig Gas gegeben. Der Build-up war mehr oder weniger: Hoffentlich geht es gut, egal wie, wir müssen die Partie gewinnen – und es war uns richtig wichtig, dass das auch gelungen ist.

Fanlager San Francisco und das Lokal Leopold

Johnny Hofer: Wir sind ja noch hier in San Francisco. Die Skyline, die Painted Ladies – ein Wahrzeichen der Stadt. Es war schon sehr viel Rot-Weiß-Rot, aber auch ein guter Anhang der Jordanier. Es ist ja die größte jordanische Community in den USA, rund 15.000, die hier wohnen. Die Stimmung war insgesamt gut, aber du hast es schon angesprochen: Die Erlösung war dann riesengroß. Sehr viele Österreicher waren schon vor der Partie da, und dann hat es auch eine ganz coole Initiative gegeben. Sie haben ein österreichisches Lokal in San Francisco gefunden, das Leopold, das in den 80ern von einem ausgewanderten Salzburger gegründet wurde, und da ist mehr oder weniger die ganze Straße übernommen worden. Die ganzen Videos und Fotos findet ihr überall online auf sämtlichen Social-Media-Kanälen. Eine sehr coole Initiative, die auch gezeigt hat, wie groß so eine WM ist. Bei der Europameisterschaft war Österreich 2016, 2021 und 2024 dabei – aber so eine Weltmeisterschaft, das hat man schon gespürt, ist noch einmal eine ganz andere Geschichte.

Harri Hofstätter: Diese Initiative war auch deshalb richtig gut für die Fans, weil San Francisco – wie die meisten Großstädte in den USA – eine gewaltig große Fläche hat. Es ist für die Fans gar nicht so leicht, sich irgendwo zu versammeln, gemeinsam zu feiern und Stimmung zu machen. Der Fanmarsch zum Stadion war gestern auch richtig gut. Aber dieser erste Tag im Leopold, da soll es ziemlich abgegangen sein.

Johnny Hofer: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

Harri Hofstätter: Und das bis relativ spät für US-Verhältnisse. Irgendwann soll die Polizei gekommen sein und dem Chef gesagt haben, jetzt sei Schluss. Aber bis es Richtung Straße rausgegangen ist, war ordentlich was los. Es war auch gestern im Stadion wirklich gute Stimmung. Ich war positiv überrascht – und auch wirklich überrascht von der Anzahl, in der die jordanischen Fans gekommen sind. Da war richtig, richtig viel los, und 68.000 insgesamt sind für ein WM-Spiel zwischen Österreich und Jordanien eine stolze Zahl. Da kann man nicht meckern. Alles in allem ein extrem gelungener Start. Natürlich gibt es sportliche Themen, die man ansprechen kann, aber das Wichtigste war gestern wirklich, dass Österreich das erste Spiel gewonnen hat.

Der Koloss von Santa Clara

Johnny Hofer: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wirklich alle 68.000 bezahlt haben. Es waren schon sehr viele Menschen dabei, die nicht unbedingt einen unmittelbaren Bezug zum Fußball hatten – so war zumindest der Anschein. Aber das Stadion ist auch ein unfassbarer Koloss. Normalerweise spielen da ja die San Francisco 49ers, das ist einfach ein Riesentrumm. Im Februar hat dort erst die Super Bowl stattgefunden – ein richtiges Stadion- und Sportmonument der USA. Ich war selbst noch nie in so einem US-Sportstadion. Auch vom ganzen Ablauf und der Organisation her habe ich das sehr beeindruckend und cool gefunden.

Harri Hofstätter: Das war es für mich auch. Dieses Stadion-Erlebnis gestern war richtig faszinierend. Wie du sagst, das kennen wir in Europa gar nicht: diese Art von Stadion, offen und weit, mit Tribünen, die nach oben aufgehen. Man kennt es aus TV-Übertragungen von diesen riesigen College-Spielen, wo ich mir immer denke: Was sind das für Stadien? Und das steht dann so richtig in die Parkplätze eingebettet, sehr beeindruckend. Es hat sich auch richtig gut angefühlt, weil es sich zu einem Kessel zusammengebaut hat. Man hatte den Eindruck, dass sich die Fans wohlgefühlt haben. Diese Grundstimmung war ein bisschen anders, aber es war doch richtig WM-würdig, mit WM-Flair – mit der Trinkpause pro Halbzeit, wo richtig viel Zeit ist, Essen und Trinken zu holen, mit den Einblendungen, dem Mitsingen und den Fanhymnen. Es war amerikanisch, aber es war doch Fußball-WM.

Johnny Hofer: Und ja, der Stadion-Konsum gehört natürlich auch dazu, wenn man etwas trinken möchte – auch das war beeindruckend. In den USA werden Preise sehr oft ohne Steuern angegeben. Ein Bier hat satte 28 Dollar gekostet. Das ist schon verstörend, vor allem weil die Preise von Stadion zu Stadion so unterschiedlich sind. Aber 28 Dollar – man muss sich da ja nicht betrinken, aber da vergeht es dir dann schon ziemlich.
Harri Hofstätter: Ja, das müsste dann schon ein sehr gutes Bier sein. Ich habe auch gesehen: In meinem Sektor saßen fünf Burschen aus Österreich, die einen ganzen Karton Margaritas auf die Tribüne mitgebracht haben. Ein anderer Fan hat sich schon gefragt, ob sie den Bausparvertrag aufgelöst haben. Er hat dann berichtet, 240 Dollar waren in dem Karton – 0,25-Liter-Margaritas, 240 Dollar, ohne Trinkgeld. Trinkgeld wird natürlich auch erwartet, 20 Prozent. Also die Burschen haben auch ein eindrucksvolles Erlebnis dieser Art gesammelt.

Emotionen und die Erinnerung an 1998

Johnny Hofer: Dann gehen wir rein, wir waren ja im Stadion. Du hast das ganze Drumherum schon ein bisschen beschrieben. Du warst beim bislang letzten österreichischen WM-Spiel auch mit dabei, hast damals den Elfmeter von Andi Herzog gesehen, der dann letztlich nicht gereicht hat. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich war übertrieben emotionalisiert. Mir ist es noch nie so gegangen vor einem Länderspiel, es hat mich richtig gepackt.

Harri Hofstätter: Ja, mich auch – und vor allem deshalb, weil eine WM eben eine WM ist. Bei allem Respekt vor den Kontinentalturnieren, aber es geht einfach nichts über eine WM. Damals, als ich aus dem Stade de France in Paris rausgegangen bin, nach dem Spiel gegen die Italiener, war das ja auch das Ausscheiden aus der WM. Wenn uns da jemand gesagt hätte, dass es 28 Jahre bis zum nächsten WM-Spiel dauert – dass ich alt und grau bin und erwachsene Kinder habe, bis das nächste kommt –, das wäre völlig undenkbar gewesen. Aber es war so, und das hat das Ganze gestern noch einmal spezieller gemacht. Dieses lange Warten für viele, die sich noch daran erinnern können, und für die Jungen, die diesen Wert auch erkannten. Und auch für die Mannschaft war das ein Aufbruchserlebnis, ein erlösendes Erlebnis.

Johnny Hofer: Das Gefühl hatte man definitiv. Es war zu merken, dass das Team sofort die Initiative übernehmen wollte. Aber man hatte auch gleich das Gefühl, dass die Jordanier eigentlich nur über Konter richtig gefährlich werden können – und das haben sie das österreichische Team auch sofort spüren lassen.

Harri Hofstätter: Da waren richtig brenzlige Situationen dabei. Du hast die zwei, drei Spieler gemerkt, vor denen im Vorfeld gewarnt wurde, dass sie schnell und technisch stark sind. Die weiten Bälle waren gefährlich. Aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass sie das nach den ersten Minuten mit ein bisschen Anfangsnervosität richtig gut in den Griff bekommen haben und dann ja auch über kurz oder lang in Führung gegangen sind. Der Ausgleich war bitter, die Aktion ist relativ unnötig entstanden. Aber das ist Fußball, es kann verdammt schnell gehen. Dann ist auch noch das Tor von Arnautović aberkannt worden – und da habe ich mir schon gedacht, das läuft heute nicht gut.

Johnny Hofer: Nach dem Handspiel von Stefan Posch. Man möchte am liebsten die Handspielregel sofort abschaffen.
Harri Hofstätter: Ja, das sind genau diese Situationen, die du nicht brauchst, über die man ewig nachdenkt, wenn es am Ende nicht geklappt hätte. Zum Glück wird es ein Randthema bleiben, weil dann noch die zwei Tore gekommen sind – und der Sieg war aus meiner Sicht verdient.

Romano Schmids Traumtor

Johnny Hofer: Aber wir haben noch gar nicht über das 1:0 von Romano Schmid gesprochen.

Harri Hofstätter: Ein Wahnsinns-Schuss, also sensationell. Ich glaube nicht, dass viele ihn für das erste WM-Tor Österreichs auf dem Zettel hatten.

Johnny Hofer: Wir haben ja noch darüber gesprochen, wer das erste Tor schießt – niemand von uns hat in der größeren Runde den Namen Romano Schmid in den Mund genommen. Aber genau um solche Situationen geht es: Da tut sich ein Schussfenster auf, dann überlegt er nicht lange, soll ich noch mal abspielen, sondern: drauf. Und genau das hat er gemacht. So etwas geht dann eben bei einer Fußballweltmeisterschaft. Du hast ja angesprochen, dass da vielleicht eine gewisse Legacy von einem David Alaba ausgehen kann, der das mit einem speziellen Moment untermauert. Für mich hat in der ersten Partie Romano Schmid seine Legacy begründet. So ein Tor bleibt einfach im Kopf, auch wenn es am Ende 3:1 ausgegangen ist. Wenn du an 1998 zurückdenkst: Alle Fußballfans in Österreich, die dieses Turnier mitbekommen haben, haben diese Tore im Kopf. Das ist für mich etwas sehr Spezielles, solche Momente auf so einer Bühne zu erleben.

Harri Hofstätter: Ja, da hat er wirklich im wahrsten Sinne sein Herz in den Fuß genommen, das war ein richtig super Schuss. Ich hatte von meinem Platz aus auch die schöne Perspektive auf die Flugbahn des Balls. Das war schön zu beobachten, wie der da reinfliegt – und angenehm, dass es mal das erste Tor für uns war und nicht der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit, wie dreimal in Frankreich damals. Es war der Türöffner in diese WM, so hat sich der Schuss auch angefühlt, und deswegen wird er sicher in Erinnerung bleiben.

Souveränität, Standards und der Torhüter

Johnny Hofer: Was ich an dieser Mannschaft insgesamt cool finde: Ja, es hat den Ausgleich gegeben, die Jordanier sind immer wieder gefährlich geworden, und ich war natürlich angespannt ohne Ende – das wäre komisch, wenn nicht, wenn du bei so etwas im Stadion bist. Aber ich hatte trotzdem nie nachhaltige Sorgen, dass sie das nicht reißen, gerade ganz am Anfang.

Harri Hofstätter: Ich habe mir kurz Sorgen gemacht nach dem aberkannten Tor wegen des Handspiels. Da habe ich gedacht, vielleicht soll es heute nicht sein. Über weite Strecken des Spiels habe ich aber auch gedacht: Die müssen wir gewinnen. Das war dann der erhoffte Qualitätsunterschied, und die Wechsel haben noch einmal Impulse gebracht. Sie waren sehr schlüssig und effektiv. Die Jordanier hatten dann über die ganze Strecke einfach nicht mehr so viel entgegenzusetzen. Da hast du gesehen: Bis hierher, aber nicht weiter. Und dann war es völlig okay, dass die Tore zum 2:1 und 3:1 noch den Weg gefunden haben.

Johnny Hofer: Ja, und das aberkannte Tor und letztlich das Tor zum 2:1 fielen beide nach Ecken. Grüße gehen raus an Stefan Oehrn, den Standard-Gott, der ja beim ÖFB im Trainerteam von Ralf Rangnick für die Standards verantwortlich ist. Hinten raus gab es dann auch noch einen schönen Moment mit Marko Arnautović, der den Ball reingewuchtet hat.


Harri Hofstätter: Absolut, das hat dann auch dazugepasst. Den Treffer hat er sich verdient, und man hat es ihm angemerkt – er war froh, dass es gelungen ist. Was wir vielleicht fast vergessen haben und auch sagen müssen: In den komplizierten Phasen der ersten Hälfte hat unser Tormann Alexander Schlager super gehalten. Er hatte zwei, drei extrem wichtige Saves, die am Schluss ein bisschen untergegangen sind. Aber wenn er die nicht hat, hätte die Partie auch eine andere Richtung nehmen können

Konrad Laimer und die Joker

Johnny Hofer: Ganz interessant, wie er die Rolle von Konrad Laimer angelegt hat: Der hat als Zehner angefangen, dann aber gefühlt jede Position auf dem Platz außer Innenverteidiger und Mittelstürmer bekleidet. Was glaubst du? Wir müssen keine taktischen Tipps geben, einfach nur vom Gefühl her – ich gehe davon aus, dass Laimer gegen Argentinien auf einer Außenverteidigerposition spielen wird. Was ist für dich eigentlich seine beste Position im Nationalteam? Als Zehner hat er ja eher selten gespielt.

Harri Hofstätter: Grundsätzlich ist es bekannt, und so sehe ich es auch: Seine größte von vielen Stärken ist, dass du ihn praktisch überall hinstellen kannst. Das mag er, das lieben die Trainer an ihm, ganz sicher auch Ralf Rangnick. Aber ich bin bei dir, ich glaube auch, dass er gegen die Argentinier außen spielen wird. Er ist dieser variantenreiche X-Faktor, der für so eine Endrunde extrem wichtig ist, weil er das Team schwerer ausrechenbar macht. Deswegen will ich mich gerade bei ihm gar nicht festlegen. Ich glaube, Konrad Laimer ist genau der Spieler, den wir haben, der überall spielen kann.

Johnny Hofer: Gut gefallen haben mir auch die WM-Debüts. Es war ja für die ganze Mannschaft das WM-Debüt. Aber von den Wechselspielern habe ich Mukwelle Akwa und Paul Wanner wirklich sehr stark gefunden, weil sie so reingekommen sind. Du merkst, das sind Qualitätsspieler – jetzt vielleicht noch nicht für die allererste Reihe, aber ganz klar die Zukunft des Teams. Dass es da überhaupt keinen Leistungsabfall gibt, sondern das Team vermeintlich sogar noch besser wird, wenn durchgewechselt wird – das ist eine Evolution, die in den vergangenen Jahren stattgefunden hat. Vor zehn Jahren war das noch nicht so: Da hattest du die erste Elf, und ab Spieler 13 hat es einfach einen Qualitätsverlust gegeben.

Harri Hofstätter: Wanner und Mukwelle haben mich schon bei ihrem ersten Spiel extrem beeindruckt, wie sie reinkommen und spielen, als ob sie seit fünf Jahren fixer Bestandteil der Mannschaft wären. Und gestern noch einmal mehr, weil es eben eine WM war – sie kommen rein und spielen, als wäre es irgendeine Partie. Wanner hat dem Spiel extrem gut getan. Und bei Mukwelle zeigt sich, was ihn auszeichnet: Er hat den Zug aufs Tor, ist leichtfüßig, und man hat das Gefühl, er ist im Kopf komplett frei. Er vermittelt den Eindruck, als ginge es um nichts. Das ist extrem schön anzusehen, und beide haben dem Spiel gutgetan.

Verabschiedung

Johnny Hofer: Das war es wieder von unserer Seite. Herzlichen Dank, dass ihr mit dabei wart. Österreich hat den Auftakt in die Weltmeisterschaft geschafft, mit 3:1 gewonnen. Ich muss das einfach so oft sagen, weil es eine wunderbare Geschichte ist und so gut tut – es geht runter wie Öl. Wir hören und sehen uns, wenn ihr möchtet, wieder vor der Argentinien-Partie. Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere uns gern und verpasse keine weitere Episode von Ohne Filter. Über eine gute Bewertung würden wir uns natürlich auch freuen. Und wenn du außerdem die Video-Episoden sehen möchtest, findest du den gesamten Katalog auf dem Canal+ YouTube-Kanal. Ohne Filter ist ein Canal+ Podcast, produziert von Pestbüro Digital. Bis bald!

Harri Hofstätter: Ciao!