Ohne Filter – Folge 2

mit Christoph Baumgartner: Vorbilder, Nationalteam und WM-Vorfreude

Episodenbeschreibung

In Teil 2 von Ohne Filter mit Christoph Baumgartner spricht Johnny Hofer gemeinsam mit Baumgartner und Michi Gregoritsch über die Themen, die den modernen Fußball über den Platz hinaus prägen: Vorbilder, Führung, Teamdynamik, Freundschaften im Nationalteam und natürlich die große Vorfreude auf die WM 2026.

Die Episode zeigt, wie sich der Blick auf Idole im Laufe einer Karriere verändert – vom jungen Spieler mit großen Vorbildern bis hin zum Profi, der selbst für viele Nachwuchskicker zum Orientierungspunkt wird. Gleichzeitig wird deutlich, welche Rolle Persönlichkeiten wie David Alaba im österreichischen Nationalteam spielen: als Leistungsträger, Führungsspieler und Mensch.

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#2 Was David Alaba das Team wirklich lehrt

Transkript der Folge

Vorbilder im Fußball

Johnny Hofer: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid. Ohne Filter mit Christoph Baumgartner. Im ersten Teil haben wir ja über das Aufwachsen als Jugend-Nationalspieler gesprochen, über die ersten Schritte im A-Nationalteam, was es heißt, dann tatsächlich auch das Team-Trikot zu tragen. Heute in Teil 2 geht es um Vorbilder, es geht um die Rolle von David Alaba im Nationalteam und natürlich sprechen wir auch über die WM im kommenden Sommer. Aber jetzt geht es einmal darum: Vorbilder im Fußball. Selber ein Vorbild sein – wenn du ein junger Kicker bist, hast du Vorbilder, und dann wirst du zum Vorbild. War das ganz am Anfang schon fast noch so: Das sind Vorbilder, die da jetzt sitzen? Und wie findet der Switch eigentlich statt? Oder wann realisierst du das erste Mal in einer Kicker-Karriere, dass du jetzt ein Vorbild für andere bist?

Michi Gregoritsch: Die hoffentlich Baumgartner-Dressen da herum. Also, der ist Österreichs Fußballer-Gesicht. Natürlich.

Christoph Baumgartner: Ja, das denke ich schon. Wann das passiert, ist schwer zu sagen. In dem Moment, wo du merkst, es wird viel mehr – im Punkt, wo man Trikots unterschreibt. Dass du merkst, wenn beim öffentlichen Training nicht nur mehr „Alaba“ geschrien wird, nicht nur mehr „Marco“ und „Savića“, sondern auch „Baumgartner“. Da merkst du schon, du bist ein Vorbild geworden. Für mich ist es trotzdem so, dass ich sage: Wenn ich David zum Beispiel hernehme – der David ist für mich nach wie vor ein Vorbild. Ich habe damals bei meiner Matura eine vorwissenschaftliche Arbeit geschrieben über physische regenerative Maßnahmen im Profifußball. Da war auch ein Teil, wo der David gerade einen Ermüdungsbruch hatte. Ich habe David als Beispiel herangezogen, dass bei extrem hoher Belastung so etwas passieren kann. Wenn man bedenkt, dass ich mich mit dem treffe, der ist ein Freund – ich rufe ihn an, wir tratschen – das ist schon was Besonderes. Trotzdem wird er für mich immer ein Vorbild bleiben, auch wenn ich sehe, wie er jetzt in seinem Alter, nachdem er alles erreicht hat, weiter trainiert und an sich arbeitet und besser werden will. Von dem her ist es nicht ausgeschlossen, nach wie vor Vorbilder zu haben, obwohl man selbst irgendwo wahrscheinlich für viele eines ist. Ich glaube, das geht schon Hand in Hand.

Johnny Hofer: Michi, bei dir ist ja schon eine ganz eigene Situation, weil wenn man mit 15 das erste Profitor schießt – das klingt jetzt ein bisschen hart, aber es ist ja so: Mit 15 haben dir Leute zugejubelt. Das ist halt nicht normal. Das ist wieder was anderes.

Michi Gregoritsch: Erstens haben sie mich ausgepfiffen, eigentlich. Aber das waren 800, da waren noch 700 Austrianer. Nein, das gebe ich dir nicht unrecht von der Idee von außen, aber das checkst du als 15-, 16-Jähriger nicht. Ich muss noch mal zurück auf den Baumi, das mit David. Ich finde – er ist zwei Jahre älter als ich – der ist aber auch für mich ein Vorbild. Und ich habe so viel mitgenommen: Wie man als Spieler eine Mannschaft führt. Da muss man nicht immer der Kapitän sein. Für mich war früher immer: Ich hab immer rumgeschrien. Und jeder muss gleich sein wie ich. Da hab ich zum Beispiel vom David gelernt: Jeder soll das machen, was er am besten kann. Und dann kann man das in ein Teamgefüge einfügen. Dieser Mann hat alles gewonnen – die drittmeisten Titel, die man als Spieler erreichen kann. Wenn man dann sieht, wie der eine Mannschaft führt, wie der sich jetzt mit jedem Spieler noch immer beschäftigt, interessiert. Weil er weiß ja, was er für eine Wirkung hat. Und stell dir mal vor, der würde jetzt herumrennen und … Und jetzt haben wir zum Beispiel am Flughafen in Spanien eine Situation gehabt, da waren Fans, die wollten die ganze Zeit Fotos von ihm. Und er hat nicht einmal einen Superstar aushängen lassen. Und das ist schon was Außergewöhnliches. Und ich glaube, damit erdet er die ganze Truppe. Weil: Nach jeder Sicht ist der David Alaba der größte österreichische Fußballer aller Zeiten – und ist eigentlich der gemütlichste Mensch. Da hab ich gemerkt: Die, die am meisten erreicht haben, sind die Gemütlichsten.

Michi Gregoritsch: Und ich hab auch von ihm viel gelernt. Und du bist ja auch der Zukunft als junger Bub. Wie alt warst du? 21? Dieses Rotzfreche, was er bis heute in sich trägt – das mit dieser Intelligenz zu verbinden, ist schon sehr geil. Und deswegen sage ich: Dieses Vorbildthema – da lacht man natürlich drüber, wenn man sagt, der 32-Jährige sagt, der David Alaba ist sein Vorbild. Aber man kann sich von so vielem was mitnehmen. Da hab ich jetzt zum Beispiel Flo Wimmer genommen – das erste Mal dabei. Und wie der sich einfach einbringt in die Gruppe. Vor einem Dreivierteljahr war der noch beim GAK und bei Royale Union Saint-Gilloise war er zweiter Tormann. Und da siehst du einfach: Du kannst von so vielen Jungen so viel mitnehmen. Ich glaube, das hat David Alaba am meisten eingebracht – dass du einfach von jedem irgendwas mitnehmen kannst.

Selbst zum Vorbild werden

Johnny Hofer: Und wenn wir das jetzt umdrehen und auf die eigene Wirkung schauen: Wann hast du realisiert, dass du jetzt vielleicht für andere ein Vorbild bist, Michi?

Michi Gregoritsch: Ja, mit 15. Ich weiß gar nicht. Ich glaube, ich wollte einfach immer so sein, wie ich bin. Ich mache auch Fehler. Mehr als genug, Gott sei Dank, weil sonst wird sich’s ja nicht verändern. Man realisiert es. Natürlich, so wie es der Baumi sagt: Wenn die ersten Rufe kommen, wo normalerweise auch andere Kurven werden. Aber an und für sich: Ich war immer den Menschen gegenüber offen. Wenn du einfach deine Werte, die du hast, vermittelst, dann bist du schon Vorbild genug.

Johnny Hofer: Dieses Bosnien-Spiel – ich glaube, das darf man nicht außer Acht lassen. Wie siehst du das, Baumi? Das hat dem Stellenwert von Michi dann einfach schon irgendwo so einen Push gegeben, dass es ihm eigentlich endlich einmal gerecht wird.

Christoph Baumgartner: Absolut, genau deine Worte. Er hat endlich einmal diese Anerkennung im ganzen Land gekriegt, die er schon seit Jahren verdient, meiner Meinung nach. Er hat viele wichtige Tore geschossen. Klar, das wird für immer überall im Gedächtnis bleiben. Er ist derjenige, der Österreich nach 28 Jahren wieder zur WM geschossen hat. Wenn es nach mir geht, gibt es auch keinen Besseren dafür. Das hat mich so unglaublich gefreut, wirklich. Ich glaube, man sieht auch, wie er damals geredet hat – wenn man sich den Torjubel anschaut. Klar, er freut sich extrem. Aber wenn man mich dahinter beobachtet: Ich habe es nicht gepackt, ich habe mich so gefreut. Dann haben wir uns irgendwann nach seinem Jubel irgendwo getroffen, haben uns so angeschaut – und es war unglaublich. Ich hätte heulen können, ich habe jetzt fast noch Tränen. Weil es mich so für ihn gefreut hat, dass er das für uns erreicht hat. Natürlich hebt es deinen Stellenwert in einer ganzen Nation extrem. Da brauchen wir nicht drumherum reden.

Kindliche Erinnerungen ans Nationalteam

Johnny Hofer: Jetzt haben wir so viel über Vorbilder gesprochen. Was sind denn so die kindlichen Erinnerungen ans Nationalteam von euch beiden?

Michi Gregoritsch: Ich muss ehrlich sagen, die WM 98 habe ich leider nicht erlebt. Du warst vier, oder? Genau, ich war vier. Deswegen würde ich sagen, meine erste richtige Erinnerung war eigentlich die Europameisterschaft 2008. Da haben sie auch beim GAK-Trainingszentrum damals trainiert. Ich kann mich erinnern, da hat es eine Live-Schaltung gegeben aufs Training und so. Und dann – obwohl er eine Sturm-Legende ist – Ivica Vastić damals mit dem Tor gegen Polen. Ich habe damals zur Firmung von meinem Bruder ein Ticket gekriegt: Österreich gegen Deutschland. Das, würde ich sagen, ist so mein Erstes. Ab da kann ich mich eigentlich ans Nationalteam erinnern. Das ist schon relativ spät und eigentlich auch schade.

Johnny Hofer: Wenn man ehrlich ist, waren das halt davor alles die sauren Gurkenjahre.

Christoph Baumgartner: Das habe ich schon mitgekriegt, da war ich 9 und habe das so ein bisschen mitbekommen. Und tatsächlich geht es dann für mich relativ schnell in Richtung Marco Arnautović mit 50.000 verschiedenen Frisuren, der Soundkiste im Happel-Stadion, der Torjubel – daran erinnere ich mich sehr, sehr gut.

Die erste Einberufung

Johnny Hofer: Wie hat denn eigentlich damals euer erster Kontakt zum Nationalteam – und da meine ich nicht das A-Team, sondern tatsächlich die Jugend-Nationalteams – stattgefunden? Was spielt sich da ab im Kopf, wenn du als junger Bub mit 14, 15 das erste Mal einberufen wirst und dann plötzlich ein Team-Trikot anziehst?

Christoph Baumgartner: Das ist cool. Ich erinnere mich jetzt noch an die erste Einberufung, die mein Vater mir am Computer gezeigt hat. Dann steht da der Kader und was an welchen Tagen passiert. Und unten steht, was du mitbringen musst: Fußballschuhe, Stutzen, Unterhosen, was weiß ich. Und dann steht ein Satz: Trainingsklamotten werden von Puma zur Verfügung gestellt. Das ist mir so in Erinnerung geblieben. Ich weiß noch ganz genau, wie wir diese Taschen mit dem Zeug bekommen haben. Bei mir war es in Lindabrunn der erste Lehrgang. Ich bin ins Zimmer gegangen, habe mich umgezogen. Das war die Zeit der klassischen Spiegelselfies. Ich habe zehn Minuten Fotos gemacht. Das ist die erste Erinnerung, die ich so habe.

Johnny Hofer: Richtig Flex!

Christoph Baumgartner: Das Trikot und so – das sind schon echte Momente, die in Erinnerung bleiben.

Johnny Hofer: Kannst du dich noch an dein erstes U-Nationalteam-Spiel erinnern? Wenn ich es richtig notiert habe: Mai 2014, U15, das war ein Kantersieg.

Christoph Baumgartner: 4:0 gegen Litauen. Stimmt, in Litauen. Mein Vater war sogar dort. Wir haben dann relativ schnell so ein ganz großes Turnier gespielt in Kärnten, wo wir unter anderem gegen Brasilien gespielt haben. Das erinnere ich mich. Brasilien damals – das war nicht unser Jahrgang, die waren jünger, und wir haben gewonnen. Das weiß ich noch. Im Wörthersee-Stadion. Das war schon cool. Da waren dann auch natürlich Brasilien und so. Da waren auch 1.000 Fans oder so. Das war schon richtig cool.

Michi Gregoritsch: Ich habe einmal ein Freundschaftsspiel gemacht, gegen irgendwen. Ich glaube, das erste offizielle U15- oder U16-Spiel habe ich damals mit dem schwarz-goldenen Dress – wo vorne oben dieses österreichische Wappen war – in Ungarn gemacht.

Johnny Hofer: Und bei dir ist ja der Fußball, auch dein Papa war ja Kicker. Aber bei dir ist der Fußball dann schon nochmal wahrscheinlich größer gewesen in der Familie. Was war so deine erste kindliche Erinnerung bei der ersten Einberufung?

Michi Gregoritsch: Ich war in der damaligen BNZ-Liga. Ich habe in Kapfenberg noch regional gespielt und bin sogar im Westen zum Sichtungslehrgang einberufen worden. Da war dann zum Beispiel die Salzburger Garnitur. Der Stefan Savitsch hat es geschafft. Oder der Sandro Dürnsch. Und ganz lustig: Bei dem Lehrgang in Ungarn war der Michi Zeischka schon dort, U16-Nationalteam. Das heißt, der Michi Zeischka, unser Golf-Pro im Nationalteam, unser Masseur, war damals schon dabei. Ich war dann lange nicht dabei, durfte dann auch mal Elite-Runde in Holland spielen. Und lustigerweise: Alle 94er, die es geschafft haben – Louis Schaub, Savića, Schöpf – wir waren nicht wirklich Stammspieler in den U-Nationalmannschaften. Das einzige Mal, wo ich richtig dabei war, war die U17. Und dann durfte ich beim Andi Herzog in der U21 spielen, ab 2011.

Von der U21 ins A-Team

Johnny Hofer: Das ist ja bei dir wesentlich linearer verlaufen, die U-Karriere. Du hast vorher schon einmal kurz die U21-Europameisterschaft angesprochen, wo ihr euch dann kennengelernt habt. Das finde ich auch ganz interessant: Diese Generation von damals, diese Mannschaft, stellt ja aktuell ein ziemlich gutes Gerüst im Nationalteam. Da warst du aber trotzdem das Küken 2019 im Sommer, und ein Jahr später warst du dann im A-Nationalteam. Der Sprung quasi vom Nachwuchsfußballer, der zwar schon in der Deutschen Bundesliga spielt, zum etablierten Profi – war das vielleicht das Jahr, das dich am meisten geprägt hat?

Christoph Baumgartner: Ja, es ist alles eigentlich extrem schnell gegangen. Ich erinnere mich noch an meine erste Einberufung in die U21. Und zwar war das so: Ich habe in St. Pölten in der Akademie gespielt. Und der Carsten Janker hat irgendwie einen Trainerschein gemacht und der Werner Gregoritsch hat sich ein Training von ihm anschauen müssen. Und das Training war mit der Akademie-U18-Mannschaft von St. Pölten. Und da war ich Spieler. Hab relativ gut trainiert, und nach dem Training kommt der Werner zu mir und sagt: Gib Gas, ich hole dich bald dazu. Und ich habe mir gedacht: Du kennst mich, ich spiele Akademie.

Michi Gregoritsch: Das ist wie der alte Mountainbiker – Riesendet!

Christoph Baumgartner: Ich war im U-Team immer dabei und war gut, habe Tore geschossen und so weiter, aber ich war Akademiespieler. Ich bin dann nach Hoffenheim gegangen, und dann hat er mich relativ schnell einberufen. Da war ich, wie du sagst, schon das Küken. Ich bin super dort aufgenommen worden, aber ich war einfach mit Abstand der Jüngste. War dann auch bei der U21-EM damals nicht Stammspieler – habe zwar jedes Spiel gespielt, bin reingekommen und so – aber da waren schon andere, die weiter waren. Das muss man ganz ehrlich sagen, ich hatte weniger Erfahrung im Männerfußball, eigentlich gar keine. Und dann ist es wirklich extrem schnell gegangen. Dann hat mich Julian Nagelsmann in Hoffenheim hochgezogen. Ich habe dann am Ende noch die letzten Spiele unter ihm gemacht und dann im Sommer einen neuen Vertrag bei Hoffenheim unterschrieben. Dann ist Alfred Schreuder nach Hoffenheim gekommen. Ich bin relativ schnell Stammspieler geworden und damit auch der Schritt ins A-Team. In der Zeit ist alles extrem schnell gegangen. Das war bei mir die Phase, in der viele scheitern, wo wirklich viele gute Spieler scheitern. Der Step vom Nachwuchs ins Profigeschäft ist bei mir echt schnell gegangen und hat direkt in die Deutsche Bundesliga geführt – und da habe ich wirklich große Schritte gemacht.

Johnny Hofer: Das passt ganz gut zu dir, Michi. Diesen Schritt tatsächlich zu machen, dass man etablierter Profi wird. Hast du da jemals das Gefühl gehabt, es wird nix?

Michi Gregoritsch: Eher umgekehrt. Ich habe wahrscheinlich gedacht, ich bin schon so weit – und dabei war ich noch nicht so weit. Hat mir aber sicher geholfen, weil ich wahrscheinlich die Wahrheit in dem Moment, diese zu deutliche Wahrheit, ein bisschen verdrängt habe und einfach gesagt habe: Ich mach mein Ding. Das hat mir damals sicher geholfen. Ich war in Kapfenberg und bin nach Hoffenheim gegangen und habe gedacht: Okay, dann spiele ich jetzt halt mit 18 in der Deutschen Bundesliga. Im Training, rückblickend, war ich der, der beim 5 gegen 5 – dann haben sich halt vier umgedreht, weil die nicht mit mir in der Mannschaft sein wollten. Ich habe das damals nicht gecheckt und erst im Nachhinein reflektiert. Und irgendwann habe ich dann den Schalter umgelegt – dass ich eigentlich nicht so sein wollte, weil das war damals keine coole Mannschaft zum Trainieren, ehrlich gesagt.

Johnnys Weg zum Sportjournalismus

Christoph Baumgartner: Ich habe eine Frage an dich – ist das als Moderator: Hast du immer gewusst, du möchtest das werden, du möchtest Spiele kommentieren? Oder warst du Fußballer, warst nicht gut genug?

Michi Gregoritsch: Er ist eigentlich beim Turnen immer als Letzter gewählt worden.

Johnny Hofer: Das zum Glück nicht. Dafür hat es nicht ausgereicht, aber das liegt vielleicht daran, dass wir keinen guten Kicker in der Klasse gehabt haben. Aber ich habe schon sehr früh gewusst: Ich will einmal Sportjournalist werden. Da war ich wahrscheinlich so sieben, acht Jahre alt. Ich habe keine Ahnung gehabt, was genau ich im Sportjournalismus machen will. Ich kann mich noch erinnern: In den Salzburger Nachrichten – Austria Salzburg ist Meister geworden, ich bin Jahrgang 89, und Austria Salzburg war in der Saison 96/97 Meister. Und da war eine Meisterbeilage drinnen. Und ich habe das gelesen als Achtjähriger und war so begeistert davon. Ich bin mit Heimo Pfeifenberger aufgewachsen, das waren unsere Heroes. Und ich habe diese Beilage gelesen und gewusst: Ich werde einmal Sportjournalist.

Johnny Hofer: Ich habe schon Vorbilder gehabt, aber ich bin ohne Fernseher aufgewachsen. Ich habe extrem dosiert nur Fußballspiele im Fernsehen gesehen. Ich habe sehr viel Zeitung gelesen – Christian Hackl zum Beispiel vom Standard. Bei dem habe ich später auch mein Praktikum gemacht – und das war großartig. Die beste Geschichte, die ich jemals erlebt habe, war: Ich, Praktikant, 19 oder 20 – und Jürgen Melzer war gerade am Weg nach oben in der Tenniswelt. Und der Hackl hat dann ein großes Interview gemacht mit Melzer, ruft ihn an und sagt: „Servus, Nummer 15 der Tenniswelt, da spricht die Nummer 1 im Journalismus.“

Premier League oder Bundesliga?

Christoph Baumgartner: Die Liga ist schon extrem spannend, das ist völlig klar. Es ist sicher die Liga, wo einfach die meisten Spieler in Europa hinwollen. Für mich war es trotzdem immer so, dass ich gesagt habe, die Bundesliga in Deutschland reizt mich am meisten. Weil ich früher mehr Bundesliga geschaut habe als Premier League. Von daher war die Bundesliga immer mein ganz großes Ziel. Aber klar, jetzt bin ich in einem Alter, wo ich sage: Die Premier League ist etwas, das schon reizt. Es ist aber nicht so, dass ich sage, wenn ich das nie erreiche, dann habe ich etwas verpasst in meiner Karriere. Aber ich würde es auf jeden Fall nicht ausschließen, dass das irgendwann in die Richtung geht. Kontakt hat es gegeben. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht mit Oli Glasner und Crystal Palace. Aber jetzt rückblickend muss man tatsächlich sagen, dass ich glücklich bin, dass der Wechsel nicht zustande gekommen ist. Weil ich mich in Leipzig durchgesetzt habe und nach wie vor durchsetze.

Christoph Baumgartner: Und auch damals habe ich gesagt: Wenn ich die Chance habe in Leipzig – eine realistische Chance, eine ehrliche Chance – dann möchte ich in Leipzig bleiben und mich da durchsetzen. Weil ich keiner bin, der wegrennt, sondern grundsätzlich will ich es mir selbst beweisen. Und von dem her bin ich wirklich glücklich, wie das Ganze jetzt gelaufen ist.

Michi Gregoritsch: Das ist ein großes Thema in der Persönlichkeitsentwicklung. Da war man ja damals schon in dem Sommer der Rekordtransfer von Leipzig, also der Königstransfer quasi. Dann hat es mit den Ansprüchen, die man an sich selber hat, wahrscheinlich einfach nicht so funktioniert. Wenn man dann sieht, wie er aus der Situation herauskommt – das ist ja dann auch für später mal, wenn er Lehrer sein wird. In dem Jahr hat er sich dann einfach extrem bewiesen. Und wenn du weißt: Gut, du hast es dort bewiesen – das ist das Beste, was passieren kann.

Freundschaften im Fußball

Johnny Hofer: Ich möchte noch über Freundschaften im Fußball sprechen. Und da finde ich es immer ganz interessant: Es gibt in Vereinen, wenn man jetzt so mit Spielern spricht, eigentlich total selten so wirklich die besten Kumpels. Aber warum ist es im Nationalteam so viel einfacher, einen guten Kumpel zu haben?

Christoph Baumgartner: Gute Frage. Ich merke es bei mir selbst: Wenn du beim Verein bist – ich bin von Hoffenheim weggegangen – da bleiben am Ende des Tages wahrscheinlich einer bis zwei über, wo ich wirklich sage: Das sind Freunde, die lade ich zu meiner Hochzeit ein. Und wenn ich das vergleiche: Bei meiner Hochzeit waren wesentlich mehr Leute vom Nationalteam. Das ist halt wirklich so.

Michi Gregoritsch: Ich glaube, das ist ein großes Kulturthema. Wo du herkommst, mit dem Dialekt und so. Man merkt schon: Ein Salzburger hat ein anderes Umgangswort als ein Steirer oder ein Wiener. Es hat sich auch erst entwickelt. Und im Verein verändern sich Spieler öfter als im Nationalteam. Im Nationalteam bist du wirklich 50 Tage pro Jahr Tag und Nacht aufeinander. Im Verein hast du das Trainingslager einmal, vielleicht zweimal. Aber sonst gehst du heim und hast deinen Lebensmittelpunkt, deine Frau ist da, deine Kinder sind da. Dann hast du privat gar nicht den Bezug, weil du dich eigentlich außerhalb vom Platz zweieinhalb bis drei Stunden siehst, Maximum pro Tag. Dann kommst du gar nicht so ins Reden.

Der Dialekt als Heimat

Johnny Hofer: Du hast den Dialekt angesprochen. Das finde ich bei euch ganz interessant. Ihr habt den Dialekt nicht abgelegt. Ist dir das wichtig, ist dir das einfach passiert?

Michi Gregoritsch: In Deutschland legst du ihn schon ab, weil irgendwann nervt es dich, wenn dich die Leute nicht verstehen.

Christoph Baumgartner: Du lernst zu switchen einfach. Wenn jetzt da von der Bild-Zeitung jemand sitzt, dann spreche ich auf einmal ganz schön deutsches Vokabular. Aber es ist einfach angenehmer: Wenn möglich, dann immer Dialekt, weil es einfach angenehmer ist. Ich muss ehrlich sagen, in meiner ersten Zeit in Deutschland war das ein Thema. Weil du kommst dir einfach blöd vor, wenn du plötzlich Hochdeutsch redest. Das ist nicht natürlich. Du denkst ein bisschen mehr nach, was du sagst. Und darum ist es extrem angenehm, wenn du mit den Jungs bist, wenn ich mit meinen Eltern rede – da ist der Dialekt auf jeden Fall. Und den möchte ich mir auch beibehalten. Auf jeden Fall.

Michi Gregoritsch: Ich glaube, der Dialekt ist schon das, wo du dich einfach am meisten 

Nationalteam vs. Verein

Johnny Hofer: Der Kontrast zwischen Nationalteam und Verein – wir haben Freundschaften schon angesprochen. Das eine ist Familie, das andere ist wahrscheinlich dann vielleicht mehr Job. Aber was ist, wenn ihr direkt an die zwei Sachen denkt – was ist so der größte Unterschied?

Christoph Baumgartner: Wenn man es ganz runterbricht auf das, was am Platz passiert: Gar nicht so viel. Du hast zehn Mitspieler und versuchst das Spiel zu gewinnen. Das ist grundsätzlich relativ ähnlich. Der große Unterschied passiert in der Zeit, die nicht am Platz stattfindet. Du hast wahrscheinlich recht: Irgendwo ist es auch ein Stück weit mehr Job – das tägliche Brot, wo du einfach versuchst, deiner Mannschaft Spiele zu gewinnen. Und das andere ist vielleicht noch ein Tick mehr Freude, Liebe – so plötzlich es auch hört. Aber es ist einfach nochmal, vom Gefühl her, etwas anderes, dieses Nationalteam zu vertreten. Es sind ja viel weniger Länderspiele als Bundesligaspiele – von dem her ist ein Länderspiel natürlich schon einmal etwas ganz, ganz Spezielles.

König Fußball: Die Haaland-Geschichte

Johnny Hofer: Bevor wir zum letzten Punkt kommen, möchte ich noch eine kleine Rubrik vorstellen: König Fußball. Da werden wir jede Folge eine Geschichte aus dem Fußball erzählen. Und ich fange an mit einer Geschichte von Erling Haaland, der nämlich das teuerste Buch in der Geschichte seines Landes Norwegen gekauft hat. Für 1,3 Millionen Kronen – das sind 115.000 Euro – hat er mit seinem Vater eine Ausgabe von Snorri Sturlusons Königssagen aus dem Jahr 1594 erworben. Er war im 13. Jahrhundert unterwegs, der Snorri Sturluson – übrigens ein Isländer – aber hat über die Wikinger geschrieben. Behalten will er das Buch nicht: „Ich war nie ein großer Leser“, sagt Haaland. Er hat das Buch seiner Heimatkommune dauerhaft überlassen – mit einer Bedingung: „Ich möchte, dass das Buch immer offen ausliegt, damit man es lesen kann.“ Die erste Frage, die ich mir gestellt habe: Was planst du, deiner Heimat Horn im Waldviertel zu schenken?

Christoph Baumgartner: Die häkeln mich immer, ich bin ein halber Tscheche, weil das Waldviertel ja doch sehr weit oben ist. Ich schenke ihnen ganz tolle Momente bei der WM. Da können sie mitfeiern.

Michi Gregoritsch: Einen Salto gegen Jordanien und in jedem weiteren Spiel!

Kartenspiele, Bücher und Mr. White

Johnny Hofer: Noch einmal zurückzukommen auf die Geschichte von Erling Haaland: Wer von euch zwei sitzt mit einem Buch im Flieger? Christoph Baumgartner: Michi, ganz klar.

Michi Gregoritsch: Krimi? Nein, Biografien. Lisa Brennauer. Biografien, ja.

Johnny Hofer: Aber greifst du manchmal zum Buch, Baumi?

Christoph Baumgartner: Nein, tatsächlich ist das etwas, was ich überhaupt noch nicht für mich entdeckt habe. Mein Trauzeuge sagt immer: Ich lese kein Buch – ich warte einfach, bis es verfilmt wird. Ist eigentlich ganz schlau.

Johnny Hofer: Wird eigentlich noch geschnapst?

Michi Gregoritsch: Er ist ein super Bauernschnapser!

Christoph Baumgartner: Aber relativ wenig. Ein bisschen haben wir es noch hin und wieder am Flughafen in Wien, wenn wir auf den Flieger warten. Sonst sind es doch eher irgendwelche anderen Pokerspiele.

Michi Gregoritsch: Mensch ärgere dich nicht wird extrem viel gespielt. Auf dem iPad aber. Und es gibt so ein Spiel, das heißt Mr. White. Da müssen acht bis neun Leute diskutieren und zwei kriegen quasi ein anderes Wort als die anderen. Und dann sagt man Wörter dazu. Wenn es zum Beispiel um eine Pflanze geht, dann sagst du „Grün“ – und einer sagt „Teppich“ und weiß: Ich bin der Mr. White. Darum geht es. Es gibt auch ein paar, die es nicht so gut verstehen.

Christoph Baumgartner: Da sagen wir jetzt keine Namen.

WM 2026: Das größte Kribbeln

Johnny Hofer: Ich möchte abschließend noch über das Ding sprechen, das im Sommer wartet. WM. 1998 warst du im Kindergarten, du warst noch nicht auf der Welt – und jetzt ist es endlich wieder so weit. Ich glaube, wir müssen nicht über Vorfreude sprechen, aber wenn du an den Stellenwert einer Fußball-Weltmeisterschaft für einen jungen Buben, der Fußball spielt, denkst – was kommt da hoch?

Michi Gregoritsch: Das kannst du gar nicht beschreiben. Dieses Kribbeln, das kann man nicht richtig beschreiben. Das ist das Größte, was man erreichen kann, was man machen kann als Nationalspieler. Ich habe allein, wie ich diesen WM-Ball jetzt das erste Mal am Fuß hatte – ich habe mir gedacht: Wow. Ich habe jetzt fest beschlossen, ich werde mir einen WM-Ball kaufen. Der wird in meiner Wohnung liegen. Weil ich brauche dieses Gefühl einfach jetzt bis zur WM. Anfang Februar war der Gedanke daran noch ein bisschen weiter weg. Aber je näher das jetzt rückt und bei diesem Lehrgang muss ich wirklich sagen: Das ist omnipräsent.

Christoph Baumgartner: Ja, definitiv. Wir haben beide jetzt zwei Europameisterschaften erleben dürfen und gemerkt, was das mit dem ganzen Land macht. Klar, Spielzeiten waren nicht immer ganz optimal, das weiß ich. Aber ich glaube einfach, dass wir für ein ganzes Land wirklich sehr, sehr viel bewegen können in eine positive Richtung. In der Welt passieren gerade viele Dinge, die schwierig sind, wo viele Menschen Probleme haben. Und ich glaube, dass so ein Turnier absolut vereinen kann – nicht nur uns Österreicher, sondern die ganze Welt. Und wir spielen da hoffentlich nicht nur eine kleine Nebenrolle, sondern vielleicht auch wirklich eine große Rolle. Das ist ein Riesentraum, den wir leben dürfen. Jetzt wollen wir es aber auch erfolgreich gestalten – nicht nur sagen: Hey Burschen, super, wir sind dabei, schauen wir mal wie es geht. Sondern mutig reingehen und versuchen zu zeigen, wer Österreich ist – dass wir nicht nur die sind, die keine Kängurus haben, sondern dass wir wirklich kicken können.

Johnny Hofer: Und auch mal außerhalb von Europa sich tatsächlich mit Mannschaften zu messen – das finde ich auch sehr spannend, weil in Europa habt ihr euch ja schon bewiesen, dass das teilweise gar nicht so schlecht funktioniert.

Christoph Baumgartner: Ja, das ist jetzt auch cool mit diesen Testspielen: Ghana, Südkorea – das ist was ganz anderes. Ich glaube, dass das für uns ein Vorteil sein kann, dass viele noch nicht so wissen, wie wir Fußball spielen – außerhalb von Europa. Klar, Videoanalyse macht sowieso jeder. Aber ich glaube, wenn man das noch nicht gespürt hat, wie es der Trainer immer so gern sagt: Gegen uns zu spielen, dieses Aggressive, nie aufhören, immer drinbleiben. Der nächste hält den Fuß rein, der dritte vielleicht aufs Schienbein. Das zeichnet uns schon irgendwo aus und das kann ein Trumpf für uns sein.

Johnny Hofer: Wirst du dir auch einen WM-Ball kaufen für daheim? Oder kriegst du den vom Gregor?

Christoph Baumgartner: Ich sage mal so: Wenn ich da gute Zeit verbringe – als kleine Prämie kann man sich auch mal einen WM-Ball kaufen. Michi Gregoritsch: Ich werde ihm einen Golfball schenken und als WM-Ball anmalen.

Die letzte Einstimmung

Johnny Hofer: Fußball-WM – du hast das vorher gesagt: Im Februar war es noch nicht so richtig greifbar. Ist das jetzt vielleicht durch diesen Lehrgang nochmal greifbarer geworden? Einfach zu wissen: Öffentliches Training, die Leute sind da, das Stadion ist voll – die kommen auch, wenn es 5 Grad hat und der Regen quer daherkommt.

Christoph Baumgartner: Absolut, das merkt man jetzt immer mehr. Ich glaube, dieser Lehrgang jetzt ist einfach die letzte Einstimmung für uns. Es geht dann nochmal zurück zu den Vereinen, wo natürlich ganz wichtige Wochen anstehen. Da geht es für die einen drum: Halten sie die Klasse? Für die anderen: Schaffen wir die Champions League? Und dann gibt es welche, die wahrscheinlich Meister werden – Champions League, David gegen Konny – also es ist ein Wahnsinn, welche Unterschiede da sind. Und dann werden wir aber Ende Mai zusammenkommen, und dann gibt es wirklich nur das eine. Der volle Fokus ist nur auf die WM. Da wird sicher, auch wenn jetzt schon das Kribbeln da ist, nochmal ein ganz anderes Level.

Michi Gregoritsch: In dieser Mannschaft ist so viel Liebe drin, außerhalb der Lehrgänge. Ich habe mit dem Baumi gerade erst beim Golfmarkt geredet. Es ist irgendwie schön – wir überfrachten uns nicht, damit wir dann bei den Lehrgängen sehr viel miteinander zu tun haben können. Wenn ich ihn jetzt jede Woche dreimal anrufen würde, was soll ich ihm dann noch erzählen? Diese Mannschaft hat so ein Verständnis füreinander. Da weiß jeder, was man dem anderen Gutes tun kann und wann man den anderen in Ruhe lassen sollte. Wenn die Energie nur 50 Prozent von der ist, die jetzt gerade da ist, wäre es schon ein Wahnsinns-Turnier. Und das wird eher mehr. Ich bin voller Vorfreude.

Christoph Baumgartner: Ich hoffe, dass wir ganz lange dabei sind. Dann wird sicher auch mal ein Tag kommen – das haben wir zwar auch immer wieder – wo wir uns wirklich ein bisschen auf die Nerven gehen. Beim Spiel selbst ist die Person, mit der ich am meisten Streit habe, zu 100 Prozent er. Weil wir beide glauben, dass wir besser wissen, wie es der andere machen sollte. Da haben wir schon viele Situationen gehabt, wo wir uns anschnatzen. Ich war noch in San Marino, da habe ich eine etwas blöde Geste gemacht. Da hat er mir gesagt, ich soll bisschen vorkommen bei einem Einwurf. Ich habe gesagt: Nur wenn du nicht zurückrennen willst. Er hat mir in der Halbzeit nicht mehr die Hand gegeben. Das Schöne ist aber: Wir können das dann relativ zügig wieder klären und dann lachen wir einfach drüber. Und beim Abendessen werden wir schon wieder zusammenhängen und schmunzeln.

Abschluss

Johnny Hofer: Gut – zwei Monate noch, dann geht’s über den großen Teich. Dann heißt es Fußball-WM. Baumi, bis dahin wünschen wir dir natürlich nur das Allerbeste. Herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und zum ersten Mal ohne Filter bei uns gesprochen hast. Michi, sind wir zufrieden mit Baumi?

Michi Gregoritsch: Auch dir, Johnny, danke schön, dass du so toll durch die Sendung führst. Wir haben uns ja auch mal gesehen, haben uns direkt gut verstanden und haben gesagt: Komm, machen wir das gemeinsam. Baumi, danke, dass du dazugekommen bist. Ohne Filter ist, glaube ich, am Weg einer langen Reise, wenn es so weitergeht. Hat mir extrem viel Spaß gemacht – und auch ein Kompliment an dich.

Johnny Hofer: Danke, das war’s von uns. Cool war’s. Danke auch, dass ihr mit dabei wart. Bleibt dran – wir haben noch sehr viel zu besprechen, bevor in Amerika Fußball gespielt wird. Bis bald!

Christoph Baumgartner: Ciao ciao!

Johnny Hofer: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere uns gerne und verpasse keine weiteren Episoden von Ohne Filter. Wenn du außerdem die Videoepisoden sehen möchtest, findest du unseren gesamten Katalog auf dem Canal Plus YouTube-Kanal.